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Wenn ein Käfer zur Muse wird

Farbe ist nicht immer gleich Farbe. Das beweist die Firma Sto immer wieder mit ihren innovativen Fassadenfarben, die für mehr als nur einen neuen Anstrich sorgen.  Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Unternehmens zeigt, dass man nach dem Vorbild der Natur auch Fassadenoberflächen herstellen kann, die einen wichtigen Mehrwert erfüllen.

 

Eine dieser revolutionären Farben ist die sogenannte „StoColor Dryonic“. Sie sorgt für eine schnelle Trocknung der Fassade nach Regen, Nebel und Taubildung und verhindert so eine Schädigung oder Verschmutzung durch Algen und Pilze an der Fassade. Auf die Idee für diese Technologie wurden die Forscher durch einen kleinen, unscheinbaren Käfer aus der namibischen Wüste aufmerksam. Der Nebeltrinkerkäfer besitzt Deckflügel, die rauer sind als bei anderen Käfern und mit einer Vielzahl an miskroskopisch kleinen Noppen bedeckt. Diese Oberflächenstruktur ermöglicht es dem Käfer, Nebel und Tau schnell zu verflüssigen und in der trockenen Wüste einfacher an Flüssigkeit zu gelangen.

 

Die Mikrostruktur seines Rückenpanzers besteht sowohl aus gut benetzbaren (hydrophilen) als auch wasserabweisenden (hydrophoben) Teilen. So kondensiert Morgentau an den hydrophilen Punkten des Käferpanzers und läuft von dort an den hydrophoben Anteilen der Oberfläche direkt ins Maul Tieres. Das Prinzip hinter dieser Mikrostruktur wurde auch auf die Fassadenfarbe übersetzt und führt dazu, dass Flüssigkeit schnell wieder abgewiesen werden kann.

 

Für mehr Infos zu dem Thema, schaut euch hier unseren Beitrag an: https://bauen-und-wohnen.tv/view/zukunft-wohnen/wunder-der-natur-wie-ein-kaefer-zu-einer-neuartigen-fassadenfarbe-verhalf/